Der Kutschenführerschein

Auch die VFD fährt ja im Gelände und die für den Führerschein nötigen Voraussetzungen sind selbstverständlich Bestandteil der VFD-Ausbildung!

Der Kutschenführerschein kommt!

 

Die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) reagiert auf eine Häufung von Gespannunfällen und die damit von Tierrechtsorganisationen verstärkt in die Öffentlichkeit getragene Forderung eines Verbotes von Gespannen im Straßenverkehr.

 

Zentraler Punkt der neuen Regelung ist, dass in Zukunft (Mitte 2017) ein Nachweis zum Führen eines Gespannes auf öffentlichen Wegen und Straßen erbracht werden muss. Darüber hinaus müssen von gewerblichen Gespannfahrer, die Personen oder Lasten mit Hilfe von Pferdegespannen transportieren, erweiterte Kenntnisse nachgewiesen werden.

 

Vorgesehen sind ein "Kutschenführerschein Klasse A - Privatpersonen", bei dem sichergestellt wird, dass weder Freizeit- noch Turnierfahrer in der Ausübung ihres Sports beeinträchtigt werden und ein "Kutschenführerschein Klasse B - Gewerbe". Hier muss ein Gespann mit einer Personengruppe oder Gütern im Straßenverkehr oder im Gelände unter Beachtung der gesetzlichen Bestimmungen, der Belange des Umweltschutzes, des Tierschutzes und der Unfallsicherheit sicher geführt werden können.

Im Dezember 2016 überraschte die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) mit dieser Ankündigung eines ab 1.6.2017 angeblich verpflichtend vorgeschriebenen “Kutschenführerscheins” für private und gewerbliche Gespannfahrer. Jeder Kutschenführer, der am Straßenverkehr teilnehme, müsse laut FN zukünftig diese Qualifikation nachweisen können.

 

Die Ankündigung vom 12.12.2016 führte in der Fachpresse, aber auch in den Sozialen Medien zu allerlei erhitzten Diskussionen, zumal andere Fachverbände nicht über diesen Alleingang der FN informiert wurden, geschweige denn mit eingebunden waren.

 

In der Folge führte die nicht zutreffende Darstellung der angeblichen Verpflichtung auch zu einer kleinen Anfrage von drei Landtags-Abgeordneten (CDU) bei der Niedersächsichen Landesregierung, auf die nun die Antwort vorliegt.


Deren Inhalt ist ausserordentlich erhellend und klärt auch, in welcher Weise welche Bundesministerien durch die FN eingebunden - besser: informiert - wurden.


Anfrage und Antwort siehe Anhang.

Kontakt:

1. Vorsitzende

Monika Siegel

0179 7861396

 

oder nutzen Sie unser Kontaktformular.

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